Am Donnerstag vor den Pfingstferien machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Süßen. Dort angekommen marschierten wir zunächst zu einem schönen Spielplatz, auf welchem es Zeit zum Vespern und Spielen gab.
Danach ging es dann weiter zur Kinder- und Jugendfarm. Hier begrüßte uns Heike David im „Grünen Klassenzimmer“. Passend zu unserem Sachunterrichtsthema „Wiese“, nahm uns Heike zunächst auf eine Nutzwiese mit. Wie der Name schon besagt, werden die Gräser und Pflanzen die hier wachsen genutzt. Als Futter für Nutztiere.
Nun ging es weiter, an einer Feuchtwiese vorbei. Diese Wiesenart ist geschützt, weil hier seltene Vögel leben und brüten, wie z. B. die Bekassine.
Und schließlich kamen wir zu unserem eigentlichen Ziel – der Naturwiese. In Gruppen durften wir mit Hilfe einer Pflanzenbestimmungskarte über die hohe Wiese gehen und notieren, welche Wildblumen dort wachsen. Den Hahnenfuß, den Löwenzahn, den Sauerampfer, usw. kannten wir bereits aus dem Unterricht. Doch wir entdeckten auch „neue Pflanzen“, wie die lilablühende Knautie oder den gelbblühenden Klappertopf.
Was krabbelt, summt und brummt denn da? Mit Becherlupen machten wir uns auch auf die Suche nach Insekten und fanden neben dem klassischen Marienkäfer noch vielerlei andere Käfer, Krabbeltiere und Raupenarten.
Nachdem wir alle Wiesenpflanzen und -tiere erforscht und erkundet hatten, konzentrierten wir uns eine Minute lang nur auf das Hören. Es gab ein zirpendes, zwitscherndes und summendes Wiesenkonzert. Richtig schön!
Am Ende unseres Besuches auf der Kinder- und Jugendfarm durften wir uns noch schnell die dort lebenden Hühner, Hasen, Kaninchen und Meerschweinchen anschauen.
Vollgetankt mit vielen schönen Natureindrücken verabschiedeten wir uns mit einem tosenden Applaus von Heike und machten uns auf den Rückweg nach Ebersbach.


